Messung der Empfindung

Beim Experiment werden viele Stimuli vielen Versuchspersonen (VP) durch einen Versuchsleiter (VL) zu Gehör gebracht. Der Versuchsleiter muss dazu bei jedem Experiment drei Faktoren spezifizieren, kontrollieren und miteinander in Beziehung setzen.

a. Spezifikation der Stimuli

Hier müssen die physikalischen Parameter, die die Signale kennzeichnen, ermittelt (natürliche Signale) bzw. festgelegt (künstliche Signale) werden. Variieren die Signale nur in einer physikalischen Dimension, kann genau diese Variation für die Reaktion des Hörers verantwortlich gemacht werden.
Deshalb werden meist einfache Signale verwendet, welche durch wenige Größen zu beschreiben sind, z.B. Sinustöne oder Rauschsignale mit konstanter spektraler Dichte dp/df.


b. Erfassung der Hörempfindung

Bei der Erfassung der Hörempfindung bekommen die Versuchspersonen eine gewisse Aufgabe gestellt und eine Handlungsanweisung wie sie diese Aufgabe lösen sollen.
man unterscheidet drei bis vier wichtige Aufgabentypen:

Typische Messmethoden:

c. Analyse des Zusammenhangs, Berechnung der Messwerte

Da die Antworten der Versuchspersonen und auch die Antworten einer einzigen Versuchsperson variieren können muss das durch Experimente gewonnene Material, statistisch aufgearbeitet werden. Variieren die Testsignale nur in einem einzigen physikalischen Parameter, so lassen sich die Ergebnisse leicht in Form von Tabellen und Graphiken darstellen und Kennwerte berechnen.


Z U R Ü C K


© 2005 Reinhold Greisbach (Institut für Phonetik)
JWG-Universität Frankfurt am Main

Erstellt von Benjamin Kratz, Janina Schwital, Maren Stahlberg und Kerstin Stock im Rahmen
des Seminars Grundlagen der Phonetik II im SS 04
am Institut für Phonetik der JWG-Universität Frankfurt am Main

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