Mithörschwelle und auditive Filter

Die Mithörschwelle

Auditive Filterfunktion des Gehörs

Fletscher stellte 1940 fest, dass das Gehör eine auditive Filterfunktion hat und er lokalisierte sie auf der Basilarmembran, dabei wird jedem Punkt auf der Membran ein auditiver Filter zugeordnet. Vorgang des Maskierens: Das Gehör versucht einen Testton zu lokalisieren. Gelingt ihm das, dann wirkt ein auditiver Filter, dessen charakteristische Frequenz sich in der Nähe der Testtonfrequenz befindet. Nur die Frequenzkomponenten, die innerhalb dieses Filterbereiches liegen stören die Testtonwahrnehmung, die Frequenzkomponenten außerhalb der kritischen Bandbreite besitzen keinen Einfluss. Die auditiven Filter reagieren aber nicht nur auf die charakteristische Frequenz, sondern auch auf Frequenzen in ihrer Umgebung. Die Erregungsmuster auf der Basilarmembran sind von der Intensität des Eingangssignals abhängig, je lauter, desto größer ist der Frequenzbereich, der aktiviert wird.

Z U R Ü C K


© 2005 Reinhold Greisbach (Institut für Phonetik)
JWG-Universität Frankfurt am Main

Erstellt von Benjamin Kratz, Janina Schwital, Maren Stahlberg und Kerstin Stock im Rahmen
des Seminars Grundlagen der Phonetik II im SS 04
am Institut für Phonetik der JWG-Universität Frankfurt am Main

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